MiniStadt HoPeIn 2021


Mit dem KJR Aichach-Friedberg konnten 7- bis 15-Jährige vom 30.08 bis 03.09.2021 in der Grund- und Mittelschule in Hollenbach ihre eigene kleine Stadt aufbauen - die MiniStadt. Eine Stadt für und von Kindern. Mit eigenem Geld, richtigen Berufen und viel Spaß. Dabei konnten die Kinder in verschiedene Berufe reinschnuppern. Handwerkliches und kreatives Können war zum Beispiel in der Gärtnerei, der Schmuck- oder Kreativwerkstatt, der Schreinerei, als Designer*in oder Steinmetz, beim Upcycling, der Fotografie oder als Autor*in gefragt.

Im Arbeitsamt, bei der Müllabfuhr, in der Bank, im Baumarkt oder im Laden konnte es teilweise ziemlich stressig werden.

Die Bürger*innen der Stadt konnten einen Ausgleich zu ihrem hektischen Arbeitsleben bei abwechslungsreichen und angesagten Freizeitaktivitäten wie einem Nagelstudio, einer Massage oder Bar, dem Wasserpark, beim Tennis, im Kino, beim Instrumentenkarusell oder beim Tanzkurs finden.

Normalerweise konnte jedes Teddyleben in der Chirugie gerettet werden. Doch für einen mega lieben Teddy kam leider auch nach dem dritten Wiederbelebungsversuch jede Hilfe zu spät. Das regnerische Wetter passte in diesem Moment zur großen Trauer. Doch wie das Leben so spielt, war die Freude zur gleichen Zeit in der Origamiwerkstatt grenzenlos: Das 54784625-igste dreiecksähnliche Teil für den XXL Stern war gefaltet.

Der Einsatz in der MiniStadt war überall grenzenlos. Nicht vergessen werden dürfen zum Beispiel die täglichen Desinfektionsrunden von den motivierten Sanitäter*innen. Diese versorgten alle Kinder stets sehr professionell zudem mit Pflastern und Verbänden. Auch der Polizei war es selten langweilig. Einmal wurden sie zu einem angeblichen 5-Taler-Diebstahl gerufen. Doch relativ schnell konnte der Vorfall aufgeklärt werden. Das Kind hatte die vermissten Taler kurz davor in dem Laden ausgegeben. Bei jedem Einsatz waren natürlich die rasenden Reporter*innen sofort vor Ort und dokumentierten den Vorfall, der daraufhin von der Presse in der bombastischen Tageszeitung veröffentlicht wurde.

In der MiniStadt gab es wirklich jeden Tag viel zu tun und zu erleben. Es war eine unvergessliche Zeit! Dankeschööön!

Und wers noch genauer wissen will, hier gibts die Zeitung der MiniStadt HoPeIn:  Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag

 


Sommerzeltlager 2021  

auf einer Einsamen Insel

Durch einen dramatischen Flugzeugabsturz landeten 57 Kinder und Jugendliche auch der einsamen Insel „Zeltplatz am Mandlachsee“.

Nach dem Aufbau der Zelte, welche selbstverständlich für den Fall eines Absturzes im Flugzeug gewesen waren, wurden gegen die Hitze erst einmal ausgiebig im ‚Meer‘ gebadet.

Auch am nächsten Morgen, recht knapp nach dem Sonnenaufgang, trafen sich einige Jugendliche zum Frühschwimmen. Danach wurde die Evolution der Insellebewesen dargestellt. Vom Ei über Dodo, Krokodil und Affen bis hin zum alten, bärtigen Ureinwohner. Nach der ersten Stärkung aus den Vorräten, bis zu der Zeit, an der die Sonne am höchsten stand, wurde anschließend Inselschmuck gebastelt. Schließlich mussten sich alle auf einen längeren Inselaufenthalt vorbereiten.

Auch die Unterschiedlichen Nationen aus denen die Gestrandeten kamen wurden im Verlaufe des Tages vorgestellt und deren Flaggen aufgemalt. Abends am Lagerfeuer wurden viele Geschichten aus der Heimat erzählt.

Der darauffolgende Tag erwies sich als ähnlich erfindungsreich wie, der Erste. Wieder bemühte sich jeder sein bestes für einen angenehmen Aufenthalt auf der Insel zu geben. Die Gruppe begann sich einzuleben und selbst mit Kokosnüssen konnte mittlerweile gearbeitet werden.

Am dritten Tag begann sich ein Problem aufzutun. Die Nahrungsmittelvorräte wurden knapp. Allerdings erklärten sich die Ureinwohner der Insel bereit zu helfen, wenn die Abgestürzten im Gegenzug den gefährlichen Drachen, der seit Jahren auf der Insel wütete, besiegen würden.

Nach einigem Hin und Her, bei dem die Zutaten für einen Schlaftrank zusammengestellt wurden, schaffte es jede Nation den Drachen zu besiegen. Auch Gegenstände wurden in der Drachenhöhle gefunden, welche die Kinder vorsichtshalber Einpackten und mittnahmen. Man wusste schließlich nie, was in der Einsamkeit gebraucht werden konnte. Später erkundeten geteilte Teams erstmals einen Teil der Insel nach Sonnenuntergang.

Tags darauf lösten die Ureinwohner ihr versprechen ein und erklären wie man ein Floß baute, mit dem die Reisenden an das Frack des Flugzeuges rudern und sämtliche Nahrungsmittel retten konnten. Hierfür stellten sich auch die vom Drachen erbeuteten Gegenstände, wie Holz, Schnur und Panzertape als sehr nützlich heraus. Sorgen zu Verhungern brauchte sich niemand mehr zu machen.

Am fünften Tag nach dem Absturz wurden die Zelte abgebaut. Wie die Ureinwohner wollten die Kinder und Jugendlichen ab sofort unter freiem Himmel schlafen. Zudem wurden Vorbereitungen für das bei Sonnenuntergang stattfindende Fest getroffen. Die Gemeinschaft war schon gut zusammengewachsen und so führte nicht jede Nation einzeln etwas auf, sondern immer unterschiedliche Interessensgruppen. Die Party wurde ein großer Erfolg und im Licht der Sterne schliefen einige später besonders gut, doch auch solche die noch wach blieben wurden belohnt, den mehrere Sternschnuppen waren zu sehn.

Kurz vor der Mittagszeit des nächsten Tages dann aber das, was sich kaum einer so schnell zu träumen gewagt hatte, den die Zeit auf der Insel war vorüber. Die Eltern der Gestrandeten persönlich hatten ihren Nachwuchs orten können und damit ging das Abenteuer zu Ende.


 

MiniStadt Friedberg

Die MiniStadt Friedber fand in der ersten Sommerferienwoche statt und war ein voller Erfolg! Aber lest doch selbst die "MiniFriedberger Allgemeinde" die zwei Teilnehmer*innen bei ihrem Job als Autor*innen völlig selbstständig erstellt haben:

Mini Friedberger Allgemeine

Zeitung vom 02.08.2021

Klopf, klopf: Arbeitsamt.

Wir stehen vor den drei Mitarbeitern des Arbeitsamtes. Da sie gerade nichts zu tun haben, stellen wir ihnen Fragen:

Wir: Ist hier viel los?

Arbeitsamt: Im Moment nichts. Am Anfang war aber sehr viel Trubel.

Wir: Was macht ihr, wenn hier nichts los ist?

Arbeitsamt: Wir reden und laufen etwas rum.

 

Klopf, klopf: Polizei.

Kommen wir nun zur Polizei: Hier lernen die Kinder den Ablauf eines Streitgespräches. Dann kriegen sie vom Lehrer Walki Talkies und im ganzen Klassenzimmer hört man ein Piepsen und Rauschen. Mit viel Begeisterung lernen die Kinder die Tasten des Geräts kennen und sprechen hinein. Dann klopfen die Müllsammler an und fragen nach Müll. Doch leider gibt es hier keinen. Es scheint so, als wären sie arbeitslos. Vielleicht haben sie ja in einem anderen Klassenzimmer Glück.

Nun aber wieder zur Polizei. Hier läuft es ab, wie bei den Streitschlichtern der GS-Friedberg-Süd. Konfliktspiele und die sogenannten W-Fragen.

 

Sanitäter

Lebt die Person?

Eine wortwörtliche Frage.

Woran erkenne ich, ob eine Person lebt?

  1. Laut schreien
  2. Höre ich Atmen + Pulsmessen
  3. Herzmassage
  4. Beatmung

Diese Stichpunkte in der Reihenfolge sollte ein Sanitäter auswendig wissen.

 

Unterwegs in der Bank

Klopf, klopf: Bank

Wir: Ist die Arbeit anstrengend?

Bank: Bis jetzt eher nicht, aber gleich wenn alle ihr Geld abholen, wird hier die Hölle los sein.

Wir: Hat schon jemand ein Konto eröffnet?

Bank: Nein

So viel zur Bank.

 

Klopf, klopf: Schreinerei

Mit sehr viel Spaß und Lust sitzt mini Friedberg Schreinerei an ihren Tischen und basteln voller Begeisterung Schlüsselanhänger. Bunte Schnüre da, Holz da und Schleifpapier hier. Ab und zu schaut auch die Müllabfuhr vorbei. Während die Kinder sich an ihren Plätzen ausbreiten, bereitet die „Schreinermeisterin“ alles zum Basteln vor, doch manchmal braucht die „Meisterin“ auch Hilfe von ihren Schülerinnen.

Wie die Schlüsselanhänger aussehen werden, werden wir ja noch erfahren.

 

Willkommen im Laden!

So lautet das „Willkommens“- Schild.

Bis jetzt gab es drei Bestellungen von Betreuern: Kaffee.

Der Ladens Mitarbeiter meint: „Nach der Stunde wird es voller, aber nicht überfüllt.“

Kurz und knapp: Der Job ist Geil.

 

 

Mini Friedberger Allgemeine

Zeitung vom 06.08.2021

Arbeitslose

Arbeitslose schlendern auf den Gängen herum, tratschen in der Mensa, nehmen an dem Tanzkurs (Seite 4) teil oder bummeln im Laden (Seite 3).

Kurz gesagt sie schauen, wie sie sich am Besten beschäftigen.

Ab und zu schauen sie im Arbeitsamt (Seite 2) vorbei und fragen, ob etwas frei ist.

Wenn die Müllabfuhr frei ist, entscheiden sich die Meisten lieber weiterhin arbeitslos zu sein.

So viel dazu.

 

Arbeitsamt

Im Arbeitsamt wird geratscht, auf die Folie gemalt.

Wir: Gibt es mehr oder weniger Arbeitslose als am Anfang?

Arbeitsamt: Weder noch. Es gibt 10% mehr Arbeitslose.

Wir: Wie findest du den Job?

Arbeitsamt: Der Job ist interessant, da man erfährt, was die Kinder interessant finden.

So viel zum Arbeitsamt.

 

Laden

Wir: Waren schon viele Kinder hier?

Laden: Ja, es war schon relativ viel los.

Wir: Kommen dadurch, dass es mehr Auswahl gibt mehr Kunden?

Laden: Ja

Wir: Kommen viele Kinder um Süßes zu kaufen?

Laden: Ja, es kommen viele Kinder rein und gehen direkt zu den Süßigkeiten.

Wir: Was ist das Beliebteste der gebastelten Sachen?

Laden:           1. Badesalz               2. Origami                3. Mäppchen

Wir: Gibt es viele Bestellungen?

Laden: Nein

 

Tanzkurs

Den Tanzkurs machen Elena & Sophia, weil sie sich das Tanzen in der Disco angeschaut haben und nicht immer ganz zufrieden damit waren.

Deshalb möchten sie die „Kids“ auf die Disco vorbereiten.

 

Kreativwerkstatt

Die sechs Kinder arbeiten eifrig an ihren Traumfängern, die bald im Laden zu sehen sein werden.

Deshalb vermeiden wir Fragen.

 

eure Zeitungsmitarbeiterinnen

Emilia und Clara


Stationsläufe Frühling 2021

 

Beteiligte Gemeinden: Inchenhofen, Hollenbach, Aichach, Kissing, Dasing, Mering, Friedberg

 

Teilnehmer*innen pro Stationslauf:

1. Aichach Spielplatz:  53

2. Aichach Hennenthal: 42

3. Inchenhofen: 49

4. Hollenbach: 74

5. Kissing: 48

6. Dasing: 32

7. Dasing – Wessiszell: 25

8. Dasing – Laimering: 27

9. Blumenthal: 22

10. Friedberg: 26

11. Mering: 18

 

Anzahl der Teilnehmer*innen insgesamt:  416

Zurück gelegte Kilometer der Teilnehmer*innen insgesamt: 666 km

Am meisten gelaufene Kilometer einer Teilnehmer*in:  18,25 km

Anzahl der Teilnehmer*innen die die meisten Stationsläufe gemacht haben:

11 Stationsläufe:      8 Teilnehmer*innen     5 Stationsläufe:        3 Teilnehmer*innen:           

6 Stationsläufe:    1 Teilnehmer*in              4 Stationsläufe:    12 Teilnehmer*innen

Zurück gelegte Kilometer unserer pädagogischen Fachkraft zu Fuß:  Ca. 73km

Arbeitszeit unserer pädagogischen Mitarbeiter*in:  Ca. 160 Arbeitsstunden davon zu Fuß unterwegs: ca. 50 Stunden

 

Reaktionen auf die Stationsläufe:

„Ich habe mit meinem Enkel (7 Jahre) am Samstag den Stationslauf in Kissing gemacht.

"Es hat uns viel Spaß gemacht und die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich! Ganz toll, wir haben diese Aktion schon weiterempfohlen.“

„Ich wollte mich einfach bedanken für diese tolle Aktion und das Sie sich so viel Mühe gegeben haben. Den Mädels hat es super viel Spaß gemacht und in dieser seltsamen Zeit ist jeder für eine Abwechslung dankbar.“

„Ein dickes Lob an Euch für Eure Stationsläufe. Vielen Dank für die Arbeit! Machen echt der ganzen Familie Spaß!“

„Danke für die tollen Stationsläufe in Aichach, die den Kindern den Lockdown etwas „bunter“ gestalten :-)“

Kindergarten Wessiszell: „Wir wollten uns einmal für den tollen Rätselweg bedanken. Selbst unsere Kleinsten haben fleißig mitgemacht.“

JUZE Aichach: „Das ist so eine coole Idee! Das kann ich jetzt immer unseren Jugendlichen sagen, wenn sie meinen man könnte ja jetzt gerade nichts machen.“

„Wir haben mit unseren Kindern nun alle Stationsläufe gemacht und hatten sehr großen Spaß. Vielen Dank für das tolle Angebot!“

„Eure Stationsläufe waren super und haben viel Spaß gemacht.“

„Die Stationsläufe haben mir sehr viel Spaß gemacht. Das war eine supertolle Idee von Euch.

 "Ich war mit meinen Eltern unterwegs und so haben wir auch noch schöne Orte im Landkreis entdecken können.“

„Die Stationsläufe haben wirklich riesigen Spaß gemacht, nochmals ganz herzlichen Dank für die Vorbereitung und Umsetzung!“